Friday, July 30th 2010, 9:11pm UTC+2
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Planspiel - Kreditangebot
Aufgrund eines Angebotes eines Freundes möchte ich hier das mal zur Diskussion stellen.
Es werden $ 10k quasi als Kredit geboten mit unterschiedlichen Konditionen (aber variabel):
- Risiko komplett beim Kreditgeber (wäre dazu tatsächlich bereit)
Rückzahlung innerhalb eines halben Jahres + 90% eines potentiellen Gewinns, Eigenanteil also 10%
- Risiko Kreditgeber 80% / -nehmer 20%
Rückzahlung innerhalb eines halben Jahres + 70% eines potentiellen Gewinns, Eigenanteil also 30%
Nun stellen sich mehrere Fragen.
- Macht man das überhaupt ?
- Wenn ja zu welchen Konditionen --> Vorschläge
- Wo würde man spielen (Rakeback, Boni, etc,)
- Cashgame (Limits/Levels?) und/oder
- Tourneys (welche?)
- Teamplay (Splitting oder sowas?)
- weitere Fragen ??
Das ganze ist zur Zeit zwar noch ein Planspiel, aber mit realem Hintergrund. Ich bin gespannt auf Eure Ansichten und Vorschläge. Selbstverständlich können auch "Bewerbungen" abgegeben werden.
Der Eagle
Es werden $ 10k quasi als Kredit geboten mit unterschiedlichen Konditionen (aber variabel):
- Risiko komplett beim Kreditgeber (wäre dazu tatsächlich bereit)
Rückzahlung innerhalb eines halben Jahres + 90% eines potentiellen Gewinns, Eigenanteil also 10%
- Risiko Kreditgeber 80% / -nehmer 20%
Rückzahlung innerhalb eines halben Jahres + 70% eines potentiellen Gewinns, Eigenanteil also 30%
Nun stellen sich mehrere Fragen.
- Macht man das überhaupt ?
- Wenn ja zu welchen Konditionen --> Vorschläge
- Wo würde man spielen (Rakeback, Boni, etc,)
- Cashgame (Limits/Levels?) und/oder
- Tourneys (welche?)
- Teamplay (Splitting oder sowas?)
- weitere Fragen ??
Das ganze ist zur Zeit zwar noch ein Planspiel, aber mit realem Hintergrund. Ich bin gespannt auf Eure Ansichten und Vorschläge. Selbstverständlich können auch "Bewerbungen" abgegeben werden.
Der Eagle
Hm, also ich weiß nicht. Wer würde das denn ernsthaft machen?
Aus Sicht des Kreditgebers würd ich das nicht anbieten, denn das Risiko ist einfach zu hoch es mit Betrügern zu tun zu haben. 10k Kredit ist ein Haufen Geld. Vor allem wenn ich mich für das Angebot entscheide, bei dem er das Risiko ganz alleine trägt. Er kann ja z.B. nicht überprüfen, ob ich das Geld einfach an nen Kumpel verliere. Dein Freund müsste in seinen Planungen diese Gefahr mit einberechnen. Aber ich glaube nicht, dass er bewusste Verluste so einfach nachweisen kann. Und selbst wenn ich als Spieler mit 30% haften würde: Macht dann noch immer 7k, die ich durch Verluste an Bekannte einstreichen kann, ohne irgendwelche Gewinnzahlungen tätigen zu müssen.
Aus Sicht des Kreditnehmers find ichs allerdings auch nicht so cool. Denn wenn ich gewinnen sollte, so möchte ich natürlich die Gewinne für mich behalten. 10k hat zwar den Vorteil, dass ich direkt in höheren Limits einsteigen kann, ohne mir dies von meinen Fähigkeiten her erarbeitet zu haben. Aber genau darin liegt auch die Gefahr. Ein unerfahrener Spieler sollte einfach im Micro Bereich bleiben und ein erfahrener Spieler wird es wohl nicht nötig haben auf so ein Angebot zurückzukommen. Zumal die Gewinnspanne auf Grund der Rückzahlung doch eher niedrig ausfällt. Insofern sehe ich eine Realisierung dieses Planspiels eher skeptisch.
Aus Sicht des Kreditgebers würd ich das nicht anbieten, denn das Risiko ist einfach zu hoch es mit Betrügern zu tun zu haben. 10k Kredit ist ein Haufen Geld. Vor allem wenn ich mich für das Angebot entscheide, bei dem er das Risiko ganz alleine trägt. Er kann ja z.B. nicht überprüfen, ob ich das Geld einfach an nen Kumpel verliere. Dein Freund müsste in seinen Planungen diese Gefahr mit einberechnen. Aber ich glaube nicht, dass er bewusste Verluste so einfach nachweisen kann. Und selbst wenn ich als Spieler mit 30% haften würde: Macht dann noch immer 7k, die ich durch Verluste an Bekannte einstreichen kann, ohne irgendwelche Gewinnzahlungen tätigen zu müssen.
Aus Sicht des Kreditnehmers find ichs allerdings auch nicht so cool. Denn wenn ich gewinnen sollte, so möchte ich natürlich die Gewinne für mich behalten. 10k hat zwar den Vorteil, dass ich direkt in höheren Limits einsteigen kann, ohne mir dies von meinen Fähigkeiten her erarbeitet zu haben. Aber genau darin liegt auch die Gefahr. Ein unerfahrener Spieler sollte einfach im Micro Bereich bleiben und ein erfahrener Spieler wird es wohl nicht nötig haben auf so ein Angebot zurückzukommen. Zumal die Gewinnspanne auf Grund der Rückzahlung doch eher niedrig ausfällt. Insofern sehe ich eine Realisierung dieses Planspiels eher skeptisch.

Es gibt Tage an denen verliert man - und es gibt Tage an denen gewinnen die anderen.
Okay, nochmal zum Verständnis. Das ganze soll ein Planspiel sein. Es geht nicht vordergründig um Bedenken, schon gar nicht um die des Kreditgebers. Aus einem Gespräch über Poker, Geld "verdienen" und Möglichkeiten heraus dieser Gedanke entstanden. Und ein "Jemand", der genügend Kohle hat, stellte uns Pokerspielern eben diese quasi "unmoralische" Frage, ob wir von unserem Können überzeugt wären, ein so oder so formuliertes Kreditangebot anzunehmen. Natürlich soll der oder die Spieler und das "System" anschaulich und nachvollziehbar präsentiert werden. Das bedeutet, ein oder mehrere Spieler sollten schon ihre Erfolgskurven nachweisen können. Also kein reines Sponsoring, sondern knallhartes Risikokapital als Alternative zur Börse, bei der -soweit vorhanden- auch Teile in sog. Risikobereiche investiert werden, um die Gesamtperformance (Portfolio) zu verbessern. Am Beispiel der 10K (variabel) wurde nun das Wer, Wo und Wie diskutiert (siehe Fragestellung). Übrigens bei Erfolg solch eines Unternehmens ist eine Ausweitung denkbar.
Ich finde dieses Planspiel interessant, hilft es doch auch vielleicht, um sich über realistisches Bankrollmanagement Gedanken zu machen. Schon richtig, die Highroller werden sich sagen, dass sie das vielleicht nicht bräuchten, andererseits ergeben sich ja auch bisher kaum bedachte Perspektiven. Wir alle (oder wenigstens einige) hier haben soviel an Informationen und Erfahrungen über Bonis, Pokerrooms, Varianz, etc. etc. , dass so ein Planspiel doch mit etwas Kreativität Kontur bekommen könnte. Hier wäre ich insbesondere an der Meinung unseres neuen Coaches footbar interessiert. Haltet Euch also nicht bei moralischen und persönlichen Punkten zu sehr auf, sondern lasst uns das Planspiel beginnen!
Der Eagle
Ich finde dieses Planspiel interessant, hilft es doch auch vielleicht, um sich über realistisches Bankrollmanagement Gedanken zu machen. Schon richtig, die Highroller werden sich sagen, dass sie das vielleicht nicht bräuchten, andererseits ergeben sich ja auch bisher kaum bedachte Perspektiven. Wir alle (oder wenigstens einige) hier haben soviel an Informationen und Erfahrungen über Bonis, Pokerrooms, Varianz, etc. etc. , dass so ein Planspiel doch mit etwas Kreativität Kontur bekommen könnte. Hier wäre ich insbesondere an der Meinung unseres neuen Coaches footbar interessiert. Haltet Euch also nicht bei moralischen und persönlichen Punkten zu sehr auf, sondern lasst uns das Planspiel beginnen!
Der Eagle
was du da als planspiel durchspielst nennt sich Staking, und ist wie Mag schon sagt ein relativ breit durchgeführtes Szenario mit dem man als Turnierspieler z.B. varianz auffangen kann. findet man wohl genug im netz drüber, wenn es einen interessiert (sorry für google-verweis)
aber mir fällt so gut wie kein szenario ein , wo für einen guten spieler ein deal mit mit 10 bzw. 30% lohnend sein soll.
aber mir fällt so gut wie kein szenario ein , wo für einen guten spieler ein deal mit mit 10 bzw. 30% lohnend sein soll.
...wobei, wenn ich den zweiten post nochmal durchlese und den satz
wenn also jemand bereit ist mich mit 100/10 zu staken..ich steh bereit. Flipament auf NL10k!!!
....ach so, es ging um gute spieler. sorry
als anspielung verstehe kann das natürlich für einen winning player auf NL5 interessant sein, der denkt NL400 zu schalgen. nennt man dann aber wohl Harakiri.
Quoted
andererseits ergeben sich ja auch bisher kaum bedachte Perspektiven.
wenn also jemand bereit ist mich mit 100/10 zu staken..ich steh bereit. Flipament auf NL10k!!!
....ach so, es ging um gute spieler. sorry
Dann sind wir ja was das planspiel angeht schon einen schritt weiter. Ohne eigenes Risiko geht es also nicht. (Turniere mal ausgeschlossen*)
nächste frage: wie hoch muss das eigene Risko sein, damit man sich mühe gibt?
*In einem Turnier kann man vonvornherein nichts verlieren sobald man die Chips hat, von daher verändert sich an der Spielsituation eigenes Geld vs. geliehenes Geld nicht sehr viel
nächste frage: wie hoch muss das eigene Risko sein, damit man sich mühe gibt?
*In einem Turnier kann man vonvornherein nichts verlieren sobald man die Chips hat, von daher verändert sich an der Spielsituation eigenes Geld vs. geliehenes Geld nicht sehr viel
rechne das doch erstmal aus der spielerperspektive durch.
nimm an, du spielst schon einige zeit, hast deine 2k gemacht und spielst jetzt NL100. du schlägst NL100 nachhaltig mit z.B. 5 PTBB/100. macht pro 100 Hände 10$.
die 10k eines investors gäben dir die Möglichkeit mit solidem BRM auf NL400 zu spielen. für den unwahrscheinlichen fall, dass du deine winrate konservieren kannst bekommst du jetzt 40$. davon musst du im ersten beispiel 90% abgeben, also 36$. reduziert deinen ertrag von 10 auf 4$ /100 Hände. also verlust.
im zweiten fall musst du 28$ abgeben, du erhöhst deinen ertrag auf 12$. 2$ bzw. 20% mehr als in der ausgangssituation
ungeachtet, dass du höchstwahrscheinlich mit scared money spielst und höchstwahrscheinlich nicht die gleiche winrate auf höherem level halten kannst.
die 20% gehen wohl eher gegen 0.
beide annahmen, sind denke ich wie oben schon gesagt langfristig nicht attraktiv für den Spieler. Es sei denn er will schnell Geld umsetzen bzw. ist broke.
alles nur modellannahme, denn kein normaldenkender investor würde auf die idee kommen einem anfänger, der NL100 schlägt 10k in die hand zu drücken. hoffe ich zumindest.
nimm an, du spielst schon einige zeit, hast deine 2k gemacht und spielst jetzt NL100. du schlägst NL100 nachhaltig mit z.B. 5 PTBB/100. macht pro 100 Hände 10$.
die 10k eines investors gäben dir die Möglichkeit mit solidem BRM auf NL400 zu spielen. für den unwahrscheinlichen fall, dass du deine winrate konservieren kannst bekommst du jetzt 40$. davon musst du im ersten beispiel 90% abgeben, also 36$. reduziert deinen ertrag von 10 auf 4$ /100 Hände. also verlust.
im zweiten fall musst du 28$ abgeben, du erhöhst deinen ertrag auf 12$. 2$ bzw. 20% mehr als in der ausgangssituation
ungeachtet, dass du höchstwahrscheinlich mit scared money spielst und höchstwahrscheinlich nicht die gleiche winrate auf höherem level halten kannst.
die 20% gehen wohl eher gegen 0.
beide annahmen, sind denke ich wie oben schon gesagt langfristig nicht attraktiv für den Spieler. Es sei denn er will schnell Geld umsetzen bzw. ist broke.
alles nur modellannahme, denn kein normaldenkender investor würde auf die idee kommen einem anfänger, der NL100 schlägt 10k in die hand zu drücken. hoffe ich zumindest.
This post has been edited 1 times, last edit by "KK" (Feb 28th 2008, 1:09am)

--> Nun issa Häuptling: Obama sin Laden